Liebe Freund*innen der Aktion. Dieser Newsticker soll Euch einen kleinen Einblick in die aktuelle Lage unserer Freund*innen und Partner*innen aus Afrika ermöglichen. Es ist nicht so, dass das Virus den arikanischen Kontinent verschont. Viele Länder haben bereits stark restriktive Maßnahmen ergriffen. Wir aktualisieren diesen Ticker regelmäßig. Wenn Ihr Fragen zu den Nachrichten habt oder Euch mit uns austauschen wollt, so zögert nicht uns

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zu mailen info@canchanabury.de

+++ Dienstag, 04. August 2020 +++
Unsere Freunde Koffi und Koumana von 2AD aus Togo haben uns ihr OK gegeben für den Oktober einen Container Versand vorzubereiten. Normalerweise hätten wir bereits im Juni einen Container mit benötigten medizinischen Verbrauchsmaterialien verschickt, aber die Corona-Maßnahmen der togolesischen Regierung haben Koffi und Koumana dazu bewogen uns zu bitten den Versand auszusetzen. Jetzt werden wir versuchen unser (nicht vorhandenes) Lager so zu organisieren, dass wir die gespendeten Verbandsmaterialien und auch in Togo benötigten Atemschutzmasken vorbereiten können, um sie im Oktober auf den Weg zu bringen. Auch wenn uns das vor nicht unerhebliche logistische Herausforderungen stellt, so ist es aber eine Perspektive.

+++ Freitag, 17. Juli 2020 +++
Unsere Freundin und Partnerin Rose Kasina aus Kenia hat uns beunruhigende Neuigkeiten mitgeteilt. Die kenianische Regierung hat bereits vor einigen Tagen bekannt gegeben, dass sämtliche Schulen im Land bis zum Januar kommenden Jahres geschlossen bleiben. Das ist eine Katastrophe für viele, viele Kinder und Jugendliche. Die Schulen sind für viele der einzig sichere Ort. Der einzige Ort, an dem sie eine warme Mahlzeit am Tag bekommen. Der einzige Ort, an dem sich um sie gekümmert wird, da ihre Eltern tagsüber arbeiten müssen.

+++ Mittwoch, 14. Juli 2020 +++
Unsere Freundin und Partnerin Resty Ndagano hat uns von ihrem Besuch bei Ihrer Familie berichtet. Normalerweise ist es für Resty kein Problem ihre Familie, die nördlich der Hauptstadt auf dem Land wohnt zu besuchen. Doch die immer noch geltenden Schutzmaßnahmen erschweren allen Ugandern*innen das Leben in vielfältiger Weise. Die Kosten für die Fahrt haben sich verdoppelt, die Lebensmittelpreise explodieren. Für Restys Schwester, die erkrankt war, war es nicht möglich ärztlichen Beistand aufzusuchen. Resty konnte ihre Familie mit dem Nötigsten versorgen. Doch Ihre Nachricht hat uns noch einmal ganz deutlich gemacht: je länger die Schutzmaßnahmen gegen das Corona-Virus in einem Land wie Uganda gültig bleiben, umso mehr verschlechtern sich die alltäglichen Lebensbedingungen der Menschen.

+++ Freitag, 10. Juli 2020 +++
Die Entwicklung der Corona-Pandemie auf dem afrikanischen Kontinent war lange schleichend. Nicht nur deshalb ist die Situation auf unserem Nachbar-Kontinent in den Medien unterrepräsentiert. Doch die Befürchtungen bestätigen sich immer mehr. Auch Afrika ist nicht verschont von der Pandemie. Auch wenn Covid-19 dort "noch" nicht so wütet wie beispielsweise in Brasilien, so sind die Auswirkungen der Pandemie verheerend. Es hat 100 Tage gedauert bis in Afrika 100.000 Corona-Fälle registriert waren. Bis es 200.000 waren hat es dann nur noch weitere 18 Tage gedauert. Mittlerweile sind es nach Angaben der Afrika-Direktorin der Weltgesundheitsorganisation (WHO) über 500.000 bestätigte Fälle auf dem Kontinent und jedes der 54 Länder ist betroffen.

Die Sterblichkeitsrate ist bisher im Vergleich gering. Möglicherweise aufgrund des deutlich niedrigeren Durchschnittsalters. Die Sorge, - auch wir berichteten in unserem Newsticker bereits mehrfach darüber - dass wegen der Pandemie andere, in Afrika weit verbreitete, tödliche Krankheiten nicht mehr behandelt werden können, wird von Tag zu Tag größer. Der "Spiegel" hat ein Interview zu diesem Thema mit der Notfallkoordinatorin der Organisation "Ärzte ohne Grenzen" geführt.

Quelle: Spiegel Online

+++ Dienstag, 16. Juni 2020 +++
Nachdem der Vorstand der Aktion Canchanabury sich am gestrigen Montag endlich wieder persönlich getroffen und beraten hat, konnten wir heute die Bemühungen unserer Freundin Rose Kasina aus Kenia weiter unterstützen. Rose verteilt unermüdlich Gesichtsmasken und dringend benötigte Lebensmittel in den Slums der Hauptstadt Nairobi. Vielen Dank Rose für deine Bemühungen und vielen Dank an Euch liebe Freundinnen und Freunde der Aktion. Nur Dank Eurer Unterstützung können wir Menschen wie Rose in ihrer Arbeit helfen.

+++ Mittwoch, 10. Juni 2020 +++
Im Netz gefunden: eine kompakte Übersicht über die aktuelle Lage auf dem afrikanischen Kontinent:

AFRIKA FÜRCHTET GROßEN CORONA-AUSBRUCH

Quelle: ZDF

+++ Donnerstag, 04. Juni 2020 +++
Unser Freund und Partner Hilaire Guinko hat uns ein Update zur Situation in Kampala, Uganda geschickt und bestätigt damit unsere Befürchtungen:

In Kampala lebt die Jugend gerade von der Hand in den Mund. Die Situation ist katastrophal. Die Regierung hat keinen Sozial-Plan für die Bevölkerung. Die Regierung hat Unterstützung für einen Monat beschlossen. Umgerechnet 9€. Der Lockdown hält aber bereits seit drei Monaten an. Die Beschränkungen werden mehr Menschenleben fordern als Covid-19. Wir haben eine Ausgangssperre von 19.00 Uhr bis 06.30 Uhr. Diese wird von Polizei und Sicherheitskräften rigoros durchgesetzt. Sie schlagen die Menschen und machen auch von der Schusswaffe Gebrauch. Es ist fast ein Witz: man hat mehr Angst vor den Waffen der Polizei als vor dem Virus. Bis jetzt ist offiziell noch niemand an Covid-19 in Uganda gestorben. Durch das Vorgehen der Sicherheitskräfte sind hingegen bereits 30 Menschen verstorben.

Die Regierung verspricht Atemschutzmasken zur Verfügung zu stellen. Das hat bisher allerdings nicht wirklich funktioniert. Die Lebensmittel sind sehr teuer geworden. Das Leben ist sehr schwer geworden.

+++ Donnerstag, 28. Mai 2020 +++
Vor einigen Wochen hat uns unsere Freundin und Partnerin Rose Kasina aus Kenia gebeten, sie bei der Verteilung von Atemmasken und Grundnahrungsmitteln zu unterstützen. Kenia leidet nicht nur an den Folgen des Lockdowns durch die Corona-Pandemie sondern auch unter einer gigantischen Heuschreckenplage. Die beiden Ereignisse führen dazu, das Lebensmittel knapp und teuer werden. Die Welthungerhilfe warnt bereits vor drohenden Hungerkatastrophen.
Wir haben uns kurz beraten und Rose direkt, dank Ihrer Hilfe liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, die Hälfte der von Ihr erbetenen 6.000,00€ überwiesen. Wir sammeln natürlich weiter Spenden und hoffen Rose noch weiter unterstützen zu können. Heute kam eine Antwort von Rose:

Liebe Freunde,

im Namen von uns allen hier in Achor Valley möchte Ich Euch unsere tief empfundene Dankbarkeit aussprechen.
Eure Unterstützung ermöglicht es direkt und unkompliziert da zu helfen, wo die Not am größten ist.
Eure Unterstützung macht den Unterschied.
Durch Euch konnten wir Kinder mit den geforderten Atemschutzmasken versorgen.
Wir konnten einer Frau mit sieben Kindern helfen, die wegen der Corona-Beschränkungen nicht mehr arbeiten gehen kann und auch kein Geld bekommt.
Durch Eure Hilfe konnten wir Seife und Wasser im Slum verteilen.

Danke für Eure Freundschaft und wir beten für Eure Gesundheit.

Rose

+++ Samstag, 23. Mai 2020 +++
In Afrika entstehen laut WHO immer mehr Corona-Hotspots. Allerdings scheint sich das Virus tatsächlich in Afrika langsamer auszubreiten als im Rest der Welt. Die offiziellen Zahlen sind natürlich mit sehr viel Vorsicht zu geniessen. Rund 17% der Weltbevölkerung leben auf dem afrikanischen Kontinent, bisher wurden jedoch lediglich rund eine Million Menschen getestet. Andererseits muss den Staaten zugebilligt werden, dass in fast allen Ländern Lockdowns weit früher beschlossen wurden als in den Industrieländern. Auch ist der afrikanische Kontinent weit weniger vernetzt als wir in Europa. Die Menschen reisen weniger und die Infrastruktur ist nicht vorhanden. Die WHO befürchtet, dass sich das Corona-Virus in Hot-Spots einnisten wird und Covid-19 so ein fester Bestandteil des Lebens in Afrika in den kommenden Jahren werden könnte. Wie von uns hier in unserem Newsticker schon mehrfach berichtet, drohen durch die extremen Maßnahmen in einigen Ländern massive Krisen durch die Corona-Krise. Hungerkatastrophen kündigen sich an, vor allem im Osten des Kontinents, der bereits seit Monaten von Heuschreckenplagen heimgesucht wird.

Quelle: Spiegel Online, WHO

+++ Freitag, 15. Mai 2020 +++
Im Netz haben wir einen Artikel gefunden, der die Nachrichten unserer Partner*innen und Freund*innen aus den vergangenen Wochen unterstreicht. Maßnahmen wie Lohnfortzahlungen, Kurzarbeit oder Homeoffice existieren nicht in Gesellschaften, in denen die Mehrheit der Menschen von dem lebt, was sie am Tag verdienen. Die Menschen können ihrer Arbeit nicht nachgehen und es fehlt ihnen dann schnell das Nötigste.

DIE KRISE DURCH DIE KRISE

Quelle: Spiegel Online

+++ Montag, 11. Mai 2020 +++
Die Vereinten Nationen befürchten, dass durch die Coronakrise in Afrika bis zum Jahr 2021 ca. 500.000 Menschen zusätzlich an HIV-Aids, bzw. an damit verbundenen Krankheiten sterben könnten. Das würde nach Schätzungen der WHO eine Verdoppelung gegenüber 2018 bedeuten. Die Gründe dafür können Sie hier in unserem Newsticker, in den Nachrichten unserer Partner*innen nachlesen. Die afrikansichen Regierungen haben mit restriktiven Maßnahmen auf das Corona-Virus reagiert. Grenzen sind geschlossen und der Verkehr ist stark eingeschränkt. Viele Einrichtungen für HIV-Patienten sind aufgrund des Kampfes gegen das Corona-Virus geschlossen. Die Lieferungen von Aids-Medikamenten finden nicht statt. Bleibt das so, dann werden viele die mit HIV infiziert sind an der Immunschwäche erkranken. Im südlichen Afrika leben schätzungsweise knapp 26 Millionen Menschen mit HIV.

Quelle: Spiegel Online, WHO, UNAIDS

+++ Mittwoch, 06. Mai 2020 +++
Unsere Freundin und Partnerin Resty Ndagano hat uns über die aktuelle Lage in Uganda informiert:

Liebe Freunde in Bochum,

wir hoffen und beten, dass es Euch allen gut geht.

Gestern hat Präsident Museveni sich im Fernsehen an die Nation gerichtet. Er sagte, dass Uganda jetzt in einer deutlich besseren Lage ist, als noch vor zwei Wochen. Die Infizierten-Zahlen würden nicht steigen. Es sei an der Zeit die Beschränkungen langsam und vorsichtig zurückzunehmen.
Dazu muss man wissen, dass Uganda und Ruanda die stärksten Beschränkungen verhängt haben.

Die ersten Geschäfte und Fabriken dürfen wieder öffnen. Der Verkehr, sowohl der öffentliche wie der private bleiben eingestellt. Die Grenzen zu unseren Nachbarländern bleiben geschlossen. Das ist auch etwas, dass uns Angst macht. Unser Nachbar Tansania hat fast keinerlei Beschränkungen erlassen und auch die Grenzen sind offen. Die Menschen aus Tansania versuchen also über die Grenze nach Uganda zu kommen um Lebensmittel zu bekommen.
Wir hoffen, dass sich dadurch das Virus nicht unkontrolliert verbreitet.

Die Schulen bleiben bis auf Weiteres geschlossen. 42 Millionen Menschen leben in Uganda. 15 Millionen davon sind Kinder und Jugendliche. Deshalb will die Regierung verhindern, dass sich ausgerechnet in dieser großen Bevölkerungsgruppe das Virus verbreitet.

Diese neuen Verordnungen gelten die kommenden zwei Wochen. Dann will sich der Präsident wieder an uns wenden. Ich hoffe, dass wir dann auch wissen werden, wie es mit den Kindern weiter gehen kann.

Ich danke Euch allen von Aktion Canchanabury aus tiefstem Herzen für Eure Hilfe und Unterstützung.
Wir lieben Euch und beten für uns alle, dass diese Pandemie schnell vorüber geht.

Eure Resty.

+++ Mittwoch, 29. April 2020 +++
Offizielle Zahlen aus unseren Partnerländern:

Afrika (52 Staaten), bestätigte Corona Infektionen (33.566), Verstorben (1.469), genesen (10.152)

Zentral-Afrika: Burundi (15; 1; 4), Demokratische Republik Kongo (471; 30; 56)

Ost-Afrika: Kenia (374; 14; 124), Sudan (275; 22; 21), Uganda (79; 0; 52)

Süd-Afrika: Simbabwe (31; 4; 5)

West-Afrika: Burkina Faso (635; 42; 469), Togo (99; 6; 63)

Quelle: AFRICA CDC - Centres for Disease Control

Anmerkung von uns:
In Anbetracht der Tatsache, dass in den afrikanischen Ländern, in Ermangelung von ausreichenden Test-Kapazitäten, viel weniger bis gar nicht getestet wird, so muss man leider davon ausgehen, dass die tatsächlichen Zahlen um ein vielfaches höher sein werden. Fakt ist, dass die Zahlen auch auf dem afrikanischen Kontinent mittlerweile beginnen zu steigen. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

+++ Mittwoch, 29. April 2020 +++
Durch die Unterstützung unserer Spender*innen und Unterstützer*innen konnten wir nun auch unseren Freund und Partner Jerome Fiayiwo dahingehend helfen die "Karawane der Gesundheit" auszubauen. Die „Karawane der Gesundheit“ bietet ihren Mitgliedern regelmäßig Gratiskonsultationen an und ermöglicht ihnen eine kostenfreie Erstbehandlung. Vor dem Hintergrund der auch in Afrika ankommenden Corona-Pandemie ist der Bedarf nun noch größer geworden. Jerome will die Karawane ausbauen und zwei weitere Fahrzeuge anschaffen, um noch mehr Menschen auf dem Land zu erreichen. Auch solche, die nicht Kreditnehmer der Kopeme Bank sind. Denn aktuell geht es, wie hier in Deutschland auch, darum, ein Bewusstsein für die Gefahr, die das Corona-Virus birgt, zu schaffen. Es geht ganz konkret darum, von Dorf zu Dorf zu fahren und die Menschen aufzuklären. Ihnen klar und bewusst zu machen, dass sie sich so oft es geht die Hände gründlich waschen müssen, dass sie Abstand zueinander halten müssen. Kurzum: Sie müssen, genau wie wir, lernen, dass es in der aktuellen Lage wichtig ist, sich an bestimmte, den Alltag und das gewohnte Leben massiv einschränkende Verhaltensweisen zu halten.

+++ Montag, 27. April 2020 +++
Wir haben heute eine kurze Nachricht von unserer Freundin und Partnerin Rose Kasina aus Kenia bekommen:

"Vielen Dank dafür, dass wir immer auf Euch zählen können. Seit Jahren!"

+++ Donnerstag, 23. April 2020 +++
Durch unseren "Oster-Versand" an unsere Spender*innen und Unterstützer*innen konnten wir das erste, unplanmäßige Kleinprojekt unterstützen und unserer Partnerin Rose Kasina in Kenia den Start ihrer Corona-Maßnahmen ermöglichen. Rose hatte uns gebeten ihr finanziell beim Kauf von Masken und Lebensmitteln zu helfen, damit Sie diese in den Slums Kibera und Kawangware verteilen kann. Die beiden Slums befinden sich in der Hauptstadt Nairobi. Uns ist bewusst, dass Rose Projekt und auch unsere Unterstützung nur ein sprichwörtlicher "Tropfen auf dem heißen Stein" sind, aber es ist ein Tropfen.

+++ Donnerstag, 16. April 2020 +++
Das Hilfswerk der Vereinten Nationen erklärt die Schwierigkeiten, die "normale" Arbeit weiter durchzuführen:

Bestimmte Regionen wie Westafrika sind zum Beispiel stärker betroffen, da Impfstofftransporte oft aus Europa kommen oder in Europa umgeschlagen werden und jetzt wichtige Fluggesellschaften Flüge gestrichen haben. UNICEF arbeitet mit mehr als 1.000 Lieferanten und Branchenführern auf der ganzen Welt zusammen, um eine Lösung für die derzeitigen Marktbeschränkungen zu finden.

Trotz der extremen Bedingungen, aggressiver Käufe und aufkommender Exportbeschränkungen ist es uns gelungen, für den Zeitraum von April bis Juni die Versorgung mit den wichtigsten Produkten weiterhin sicherzustellen.Erste Auswirkungen sind derzeit leider schon sichtbar. In 24 Ländern hat UNICEF vorerst Impfkampagnen gegen Masern stoppen müssen. Impfkampagnen für 13 weitere Länder können vielleicht nicht gestartet werden. Das bedeutet, dass mehr als 117 Millionen Kinder in 37 Ländern lebenswichtige Impfungen nicht erhalten werden.

Quelle: unicef

+++ Donnerstag, 16. April 2020 +++
Offizielle Zahlen aus unseren Partnerländern:

Afrika (52 Staaten), bestätigte Corona Infektionen (15.738), Verstorben (838), genesen (2.920)

Zentral-Afrika: Burundi (5; 1; 0), Demokratische Republik Kongo (241; 20; 20)

Ost-Afrika: Kenia (216; 9; 40), Sudan (29; 4; 5), Uganda (54; 0; 18)

Süd-Afrika: Simbabwe (17; 3; 0)

West-Afrika: Burkina Faso (515; 28; 170), Togo (77; 3; 32)

Quelle: AFRICA CDC - Centres for Disease Control

+++ Mittwoch, 15. April 2020 +++
Die Kolleg*innen des "Deutschen Institut für ärztliche Mission e.V." (Difäm) haben mit einer Pressemeldung auf kriminelle Machenschaften im Zusammenhang mit dem Malaria-Wirkstoff "Chlorquin" aufmerksam gemacht. Der Anti-Malaria-Wirkstoff Chloroquin wird zurzeit in Studien auf seine Wirksamkeit bei der Behandlung von COVID-19-Patienten getestet. Medikamentenfälscher nutzen die damit verbundenen Hoffnungen der Menschen aus und bringen Chloroquin-Fälschungen in Afrika auf den Markt. Um Profit zu machen, riskieren sie Menschenleben. Difäm-Partner in Afrika deckten Fälschungen auf und meldeten sie an die Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Seitdem die Medien über eine potentielle Wirksamkeit von (Hydroxy)-Chloroquin bei COVID-19 berichten, spekulieren Fälscher auf eine starke Nachfrage und steigende Preise für Chloroquin. Auf dem afrikanischen Markt tauchen seit März Chloroquinpräparate auf, die keinen oder nur wenig Wirkstoff enthalten, aber zu hohen Preisen verkauft werden. „Die Fälscher“, so äußert sich Difäm-Direktorin Dr. Gisela Schneider besorgt, „setzen bewusst das Leben von Menschen aufs Spiel. Sie spekulieren auf Profit, indem sie versuchen, dieses Medikament an COVID-19-Patienten zu verkaufen, ohne dass ein Nachweis seiner Wirksamkeit erbracht wurde. Hier wird Vertrauen zerstört, mit dem Leben gespielt und daneben entsteht für die Patienten ein hoher wirtschaftlicher Schaden.“

Die WHO reagierte mit einer Warnmeldung an alle Mitgliedsstaaten und veröffentlichte Fotos der identifizierten Chloroquin-Fälschungen. So können die Fälschungen vielerorts vom Markt genommen werden und Menschenleben gerettet werden.

Quelle: Difäm - Deutsches Institut für Ärztliche Mission e.V.

+++ Sonntag, 12. April 2020 +++
Unsere Freundin und Partnerin Rose Kasina hat uns gebeten, sie bei der Beschaffung von Schutzmasken finanziell zu unterstützen. Eine schwierige Situation: auf der einen Seite fordert die kenianische Regierung zum Tragen von Masken auf, auf der anderen gibt es wenig bis keine Möglichkeit an sie heranzukommen. Wir versuchen zusammen mit Rose herauszufinden, ob und wie sie an Masken herankommen kann und wie viel das kosten wird. Wir halten Euch auf dem Laufenden.

Im Netz haben wir zwei Artikel gefunden, die die Nachrichten unserer Partner und Freunde unterstreichen:

Hunger und Corona

Berichte von Menschen vor Ort

Quelle: Spiegel Online

+++ Sonntag, 05. April 2020 +++
Die Gegebenheiten in vielen afrikanische Ländern erschweren die Maßnahmen gegen eine Verbreitung des Corona-Virus. Die Städte sind überfüllt. Viele Menschen verdingen sich als Tagelöhner. Nicht arbeiten zu gehen bedeutet: kein Einkommen. Krankenkassen gibt es vielfach nicht.

In Kenia wurden Tausende Pendler von der Polizei mit Tränengas beschossen. Anschließend mussten sie sich gedrängt auf den Boden legen. Aufgrund des Gases tränten die Augen und die Menschen mussten Husten. Die individuelle Lebenssituation vieler Afrikaner erlaubt es ihnen nicht, sich an Ausgangssperren zu halten.

Auch sorgt ein weit verbreitetes Misstrauen gegenüber den Regierungen für weitere Probleme in der Bekämpfung von Covid-19. Wahrscheinlich werden die afrikanischen Staaten um einen massiven Einsatz von Polizei und Sicherheitskräften nicht herumkommen. Diese sind es gewohnt, Anordnungen mit Gewalt durchzusetzen.

Aus dem Senegal wird von ersten Unruhen berichtet. In Nigeria soll ein Mann wegen Verstoßes gegen die Ausgangssperre erschossen worden sein. In Kampala, der Hauptstadt Ugandas, wurden Polizeikräfte dabei beobachtet, wie sie Straßenverkäufer*innen schlugen.

Quelle: Spiegel Online

+++ Donnerstag, 02. Apri 2020 +++
Togos Präsident Faure Gnassingbé hat einen dreimonatigen Ausnahmezustand ausgerufen, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern. Die Maßnahmen beinhalten eine absolute Ausgangssperre von 19.00 Uhr bis 6.00 Uhr. Bisher gibt es in Togo, nach offiziellen Angaben, 36 bestätigte Infektionen und zwei Todesfälle.

Quelle: BBC News

+++ Mittwoch, 01. April 2020 +++
Unsere Freundin und Partnerin Resty Ndagano hat uns nochmal angerufen. Mit Tränen in der Stimme berichtete sie uns davon, dass sämtliche Geschäfte geschlossen sind, und der gesamte Verkehr in Uganda eingestellt werden muss. Im Lubaga Hospital wird ein Großteil der Belegschaft unbezahlt nach Hause geschickt. Patienten können nicht mehr in das Krankenhaus kommen. Nur Notfälle die sich vorher eine offizielle Bestätigung besorgen. Wie das funktionieren soll weiß auch nur die ugandische Regierung. Resty selbst gehört zu einem kleinen Team von Leuten die noch weiter arbeiten. Resty macht sich große Sorgen um all ihre Mitarbeiter*innen und Kolleg*innen. Lohnfortzahlung oder Kurzarbeit wie wir es hier in Deutschland dankenswerter Weise kennen, gibt es in Uganda nicht.

+++ Dienstag, 31. März 2020 +++
Ugandas Präsident Yoweri Museveni hat für die kommenden zwei Wochen massive Einschränkungen des öffentlichen Lebens verkündet. Private und individuelle Nutzung von Verkehrsmittel wie Autos und Motorräder ist verboten. Jeder der im Notfall medizinische Versorgung braucht benötigt eine offizielle Genehmigung.
(??? - Anmerkung von uns - Wie soll das denn funktionieren?)

Öffentliche Versammlungen sind verboten, Schulen sind geschlossen und der Bahnverkehr ist eingestellt.

Nach Präsident Musevenis Ankündigung herrscht überall große Verunsicherung.

Quelle: BBC News

+++ Dienstag, 31. März 2020 +++
Im Netz gefunden: ein Bericht aus einer Klinik in Simbabwe. Auch die Aktion unterstützt in dem gebeutelten Land ein kleines Projekt: HIV und die Corona-Krise

Quelle: Spiegel Online

+++ Dienstag, 31. März 2020 +++
Unsere Freundin und Partnerin Resty Ndagano hat uns aus Uganda geschrieben:

Liebe Freunde und Freundinnen aus Bochum,

tatsächlich befinden wir uns gerade in der alarmierendsten und ernsthaftesten Situation, die jeder von uns je erlebt hat. Auch wir hören die Nachrichten aus dem Rest der Welt. Wir hören und lesen von Euch, wie die Lage in Deutschland ist. Wir haben Angst. Wir alle wissen nicht was als nächstes passiert. Wir Afrikaner haben eine Menge Krisen erlebt wie Ebola, SARS und HIV/AIDS. Aber diese neue Covid-19 Krise ist die schlimmste Krankheit, weil sie sich so schnell ausbreitet und weil sie niemanden verschont.
Wir alle versuchen uns an die Hygienevorschriften zu halten. Doch wie Ihr euch vorstellen könnt ist das in einem Land wie dem unseren nicht überall und immer möglich. Noch nicht einmal Krankenhäuser sind dazu allumfassend in der Lage. Die Preise für Lebensmittel sind bereits drastisch gestiegen und wir haben nicht genügend Schutzkleidung.

Wir stehen als globale Gemeinschaft alle vor derselben Herausforderung. Wir wissen, dass viele Menschen, viele Familien überall auf der Welt in großer Unsicherheit und großer Sorge leben. Wir alle müssen unsere Routinen anpassen und ändern. Nur gemeinsam werden wir diese Krise überwinden.

Liebe Freunde und Freundinnen aus Bochum, ich schreibe Euch diese Nachricht mit den besten Wünschen für uns alle.

Gottes Segen, bleibt alle gesund

Resty Ndagano

+++ Dienstag, 24. März 2020 +++
Unser Freund und Partner Jerome Fiayiwo hat uns aus Togo geschrieben:

Liebe Freund*innen,

wir freuen uns sehr, dass Ihr alle gesund seid. Auch in Togo ist die Pandemie angekommen. Schulen und Universitäten sind geschlossen. Zusammenkünfte verboten. Wir wurden dazu aufgefordert Masken zu tragen und die Hygienevorschriften zu befolgen.

Leider hält sich ein Großteil der Bevölkerung nicht daran. Der Abstand wird nicht eingehalten. Wir riskieren viel gerade.

Was können wir tun? Kopeme will die Maßnahmen der "Karawane der Gesundheit" ausbauen. Wir müssen versuchen die Menschen für die Maßnahmen zu sensibilisieren.

Im Augenblick geht es uns gut und niemand von Kopeme oder unseren Familien ist infiziert. Wir danken Gott dafür.
Liebe Grüße an Euch alle. Gottes Segen.

Euer Jerome

+++ Montag, 23. März 2020 +++
Unsere Freundin und Partnerin Rose Kasina hat uns aus Kenia geschrieben:

Grüße von der "Achor-Familie".

Vielen Dank, dass Ihr uns über die Lage bei Euch in Deutschland informiert.
Hier sind offiziell 16 bestätigte Infektionen zu verzeichnen. Doch niemand kennt die genaue Zahl. Das Virus kam per Flugzeug in das Land. Die Menschen saßen alle zusammen in derselben Maschine. Niemand weiß wohin sie gegangen sind. Ein Priester kam aus Rom. Bevor er erkrankte führte er mehrere Beerdigungen durch, besuchte seine Gemeinde.

Auch ist es in den ländlichen Gegenden und den Slums in den Großstädten nicht generell möglich sich an die Hygienevorschriften zu halten. Der Flugverkehr wurde eingestellt, sämtliche öffentliche Zusammenkünfte sind verboten und die Grenzen geschlossen. Ebenso die Schulen und die Universitäten.

Lasst uns Gott bitten bei uns allen zu sein.

"You´ll never walk alone"

Rose

+++ Sonntag, 22. März 2020 +++
Unsere Freundin und Partnerin Trish Swift hat uns aus Simbabwe geschrieben:

Liebe Freund*innen,

Danke, dass Ihr uns über die Lage in Deutschland informiert. Wir sind froh zu hören, dass ihr alle gesund seid.

Die Situation bei uns ist anders. Die Regierung nimmt das Ganze bisher nicht sonderlich ernst. Großveranstaltungen sind verboten, aber das hat keine wirklichen Auswirkungen. Die Schulen sollen geschlossen werden, aber die Leute können nicht aufhören zu arbeiten, denn dann haben sie kein Geld mehr. Die Wirtschaft liegt eh brach und das Gesundheitssystem ist sowieso überlastet.

Ich mache mir Sorgen um die Einhaltung der Hygienevorschriften. All die überfüllten Taxen und Busse mit geschlossenen Fenstern. Auf freiwilliger Basis stellen die Geschäfte Handdesinfektionsmittel aus.

Wir haben unsere Gruppe bis auf Weiteres geschlossen. Die Frauen treffen sich in geschlossenen Räumen und da ist uns das Risiko augenblicklich zu groß.

Stay safe, bleibt alle gesund, eure

Trish

 +++ Sonntag, 22. März 2020 +++
Unser Freund und Partner Dr. Tom Catena hat uns aus dem Sudan geschrieben:

Liebe Freund*innen von Aktion Canchanabury,

grüße aus den Nuba-Bergen und vielen Dank für Eure Nachricht.

Ja, ihr habt recht. Das sind außergewöhnliche Zeiten gerade. Im Sudan gibt es offziell einen Infektionsfall in Khartoum, aber wer weiß? Hier in den Nubas haben wir, soviel wir wissen, keinen Corona-Fall. Wir treffen Vorkehrungen. Die Schulen schließen ab morgen und wir versuchen die Patienten für die Hygienevorschriften zu sensibilisieren.

Im Hospital sind wir sehr beschäftigt mit all den "üblichen" Krankheiten und Verletzungen. Wir hoffen, dass unsere Isolation hier in den Bergen auch für das Virus einen zu weiten Weg bedeutet.

Vielen Dank für all Eure Unterstützung über die Jahre, euer

Tom

+++ Samstag, 21. März 2020 +++
Unsere Freundin und Partnerin Schwester Giovanna Calabria hat uns aus Uganda geschrieben:

Liebe Freund*innen,

ich habe Eure Nachricht erhalten. Ich weiß vor welchen Problemen ihr in Deutschland steht. Genau wie in meiner Heimat Italien und an vielen anderen Orten der Welt. Wir kennen die Zukunft nicht. Lasst uns gemeinsam hoffen, dass sie umso heller und strahlender sein wird, wie sie war, noch bevor dieser schreckliche Virus unsere Leben, unsere Länder und unsere Familien betroffen hat.

Liebe Freund*innen von Aktion Canchanabury - wir stehen alle zusammen.

Bisher gibt es offiziell keinen Corona-Fall in Uganda. Vorkehrungen werden allerdings getroffen. Schulen sind geschlossen und Versammlungen sind verboten.

Wir werden hier in Gulu solange arbeiten wie es uns möglich ist.

Gemeinsam, in Liebe, beten und hoffen wir, dass Gott uns seinen Segen gibt.

Eure

Schwester Giovanna

+++ Samstag, 21. März 2020 +++
Aufgrund der in Deutschland immer dramatischer werdenden Lage haben wir all unseren Partner*innen und Freund*innen in unseren Projekten die nachfolgende Nachricht geschickt. Wir wollten sie nicht ängstigen, aber wir sahen es als geboten an unsere Partner*innen zu informieren:

Liebe Freund*innen und Partner*innen,

wir alle von Aktion Canchanabury hoffen, dass es Euch und Euren Lieben gut geht und dass Ihr Eure so wichtige Arbeit fortsetzen könnt.

Wir möchten Euch alle über die angespannte Lage in Deutschland im Zusammenhang mit dem Corona-Virus informieren.

Wir wollen ganz ehrlich zu Euch sein: Dies ist die dramatischste Situation die jeder von uns hier in Bochum, in Deutschland und wahrscheinlich in ganz Europa seit dem zweiten Weltkrieg je erlebt hat.

Die Corona-Pandemie birgt das Potential unser gesamtes System nachhaltig zu beschädigen.

Schulen und Kindergärten sind geschlossen. Geschäfte sind geschlossen, Sport-Veranstaltungen sind abgesagt, Kirchen sind geschlossen. Alle Kneipen, Clubs, Restauranst, Kinos, Theater, etc. sind geschlossen. Zusammenkünfte von mehr als zwei Personen sind nicht gestattet. Viele Firmen haben ihre Mitarbeiter nach Hause geschickt. Viele Europäer haben sich mit dem Corona-Virus infiziert.

Wir stehen kurz vor einer generellen Ausgangssperre und möglicherweise wird sie kommen.

In der Konsequenz steht unser Wirtschafts- und Finanzsystem nahezu komplett still. Das Problem ist: aktuell weiß niemand, nicht wir persönlich oder unsere Regierung, für wie lange.

Momentan ist niemand von Aktion Canchanabury mit dem Virus infiziert und wir alle müssen uns an verschärfte Hygienevorschriften und Abstandsregeln halten, damit das auch so bleibt.

Ihr dürft Euch sicher sein, dass Aktion Canchanabury an Eurer Seite bleiben wird, solange es uns möglich ist. Das bedeutet, dass wir natürlich die zugesicherten Unterstützungszahlungen für das Jahr 2020 an Euch überweisen werden.

Wir sind uns sicher, dass unsere Spender*innen und Unterstützer*innen nicht vergessen werden, wie wichtig Eure Arbeit in Euren Ländern ist. Allerdings kann gerade niemand sagen wie einschneidend die Krise für jede individuelle finanzielle, als auch persönliche Situation sein wird. Das bedeutet:
Im Moment können wir keine Voraussagen für das Jahr 2021 treffen.

Wir schreiben Euch nicht, um Euch zu ängstigen. Noch einmal:

Aktion Canchanabury, unsere Unterstützer*innen und Spender*innen, unsere Mitglieder, unser Vorstand und ganz persönlich Henriette und ich werden alles, was in unseren Möglichkeiten liegt, tun, um an Eurer Seite zu bleiben.
Um Euch und die wundervollen Menschen in den Projekten zu unterstützen.

Wir hoffen und beten, dass das Virus den afrikanischen Kontinent nicht so hart treffen wird wie Europa.
Bitte haltet uns über die Lage in Euren Ländern auf dem laufenden.

Wir erleben schwierige Zeiten. Für viele von uns, für uns ganz persönlich, die schwierigsten Zeiten die wir je erlebt haben.

Viele von Euch, liebe Partner*innen und Freund*innen, haben bereits schwere Krisen erlebt. Ihr seid jetzt unsere Vorbilder. Ihr und die Menschen in den Projekten seid der Beweis, dass wir schwere Zeiten überwinden können.

Wir denken an Euch, wir bleiben an Eurer Seite. Viele Grüße von der ganzen Aktion Canchanabury, eure

Henriette und Gerd

+++ Freitag, 06. März 2020 +++
Bereits Anfang März schrieb uns unser Freund und Partner Ludwig Peschen aus Burundi:

Liebe FreundInnen in Deutschland,

herzliche Grüsse aus Bujumbura. Hier eine wichtige Nachricht. Gestern Abend sah man den Gesundheitsminister am Fernseher, der die für Burundi spezifischen Massnahmen gegen Corona verkündete. Ab heute müssen alle in Burundi eintreffenden Personen für 2 Wochen in Quarantäne, wenn sie das Land aufsuchen wollen, und zwar handelt es sich um Personen aus 8 verschiedenen Ländern, die derzeit schon besonders betroffen sind.

Deutschland ist auch dabei. Wie lange man diese Massnahme einhalten wird, ist nicht vorhersehbar. Jedenfalls werden die Passagiere direkt vom Flughafen weg in Hotels gebracht, u.a. in das grosse Standardhotel "Source de Nil", wo sie dann 2 Wochen lang kaserniert werden. Dahinter steckt natürlich auch das finanzielle Interesse der entsprechenden Hotelbesitzer oder politischen Strukturen, die das Geschäft ihres Lebens wittern, nachdem zuletzt so gut wie keine Touristen mehr hier im Lande auftauchten.

Jedenfalls hat es meiner Meinung nach keinen Sinn, jetzt in nächster Zeit eine Reise nach hier zu planen, solange diese Massnahmen nicht aufgehoben sind.

Sorry for that, but such is life,

Ludwig

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