Schulspeisung für alle und mehr Klassenräume in einer Slum-Schule in Kasubi/Kampala

Projektkurzname:                            AIDS-Waisen Kasubi/Kampala

Projektnummer:                               AC 5602

Projektpartner:

Kasubi Children’s Centre

Dirisa Muwayira

Kampala/Uganda

Kooperationspartner:                    

Counselling & Home Care Section, Lubaga Hospital, Kampala

Stiftung Red CHAIRity, Österreich

Projektunterstützung durch weitere NROs: Friends of Kasubi, Schweden

Geographische Lage:

Das Projekt arbeitet in Kasubi, dem größten Slum in der ugandischen Hauptstadt Kampala

Art der Förderung:                                         

  • Ausbau der Schule um weitere Klassenzimmer
  • Finanzierung des Schulgeldes für die Aids-Waisen an der Schule über unseren Aids-Waisen-Fonds am Lubaga-Hospital

Finanzierung:                   

2016 – 2017: 25.000,00 EUR für Baumaßnahmen plus Schulgeld (siehe Projekt Aids-Waisen Lubaga AC 5610)

2014: 9.000,00 EUR Förderung für neuen Klassenraum

2012: 5.000,00 EUR Förderung für Küchenprojekt

Hintergrund und Entstehungsgeschichte

Bei einem Besuch der Schule durch Mitarbeiter der Aktion fiel auf, dass nur ein Teil der Kinder etwas zu essen bekam. Die Erklärung des Schulleiters Dirisa Kasalirwe lautete: „Eine Schulspeisung für alle können wir uns einfach nicht leisten. Den Menschen hier im Slum fällt es schon schwer genug, überhaupt das Schulgeld für ihre Kinder aufzubringen. Da bleibt nichts mehr für die Schulspeisung.“ Bei den 25 Kindern, die in der Schule bereits ein warmes Mittagessen erhielten, handelte es sich um AIDS-Waisen, die im Rahmen des Patenschaftprogramms der Aktion Canchanabury gefördert werden.

Zielgruppe und Zielsetzung

Alle Kinder der Schule sollten wenigstens einmal am Tag eine warme Mahlzeit erhalten. Dieses Ziel sollte durch eine eigene Schulküche für das Kasubi Children’s Centre möglichst kosteneffektiv und zugleich nachhaltig umgesetzt werden. Diese bietet neben der Verpflegung der rund 270 Schüler/innen auch Essen zum Verkauf im Umfeld an­, um eigene Einnahmen zu erzielen und auf diese Weise mittelfristig die Verpflegung der Kinder selbst finanzieren zu können.

Die aktuelle Arbeit des Projekts

Das Mittagessen ist für die Kinder zwar kostenlos, jedoch nicht umsonst. Zur Finanzierung der Schulspeisung wird eine Ziegelsteinproduk­tion eingerichtet, für die die Eltern die Verantwortung tragen. Somit „bezahlen“ sie indirekt die Schulspeisung ihrer Kinder. Hauptgericht in Uganda ist Posho, ein einfaches Essen aus Maisbrei mit Bohnen und Sauce. Um die 270 Kinder satt zu bekommen, werden täglich 27 kg Maismehl und 13,5 kg Bohnen benötigt.

Es wurde ein weiterer „wetterfester“ Klassenraum gebaut, um noch mehr Kindern aus dem Kasubi Slum eine qualifizierte Schulausbildung zu ermöglichen. Aktuell befindet sich – in Zusammenarbeit mit der Stiftung „Red CHAIRity“ aus Östereich - der weitere Ausbau der Schule in Planung.

 

Zurück