Geht der Kampf gegen Aids verloren?

Jedes Jahr mehr als zwei Millionen Neuinfektionen mit HIV

Nach einem aktuellen Bericht von UNAIDS haben sich in den vergangenen fünf Jahren jährlich mehr als zwei Millionen Menschen weltweit mit HIV infiziert. UNAIDS sieht dadurch das Ziel der Vereinten Nationen in Gefahr, der Aids-Epidemie bis 2030 ein Ende zu setzen. Zwei Drittel der Neuinfektionen entfielen auf Afrika südlich der Sahara. Mädchen und junge Frauen seien dort besonders gefährdet.

Dem Bericht zufolge werden aktuell nur 20 Prozent der weltweiten finanziellen Mittel für die HIV Prävention ausgegeben. Der Großteil fließe in die Behandlung. Die Gebermittel insgesamt seien mittlerweile auf den tiefsten Stand seit 2010 gesunken. Laut UNAIDS liegt der Schlüssel zur Beendigung der Aids-Epidemie darin, Mädchen und junge Frauen, vor allem in Afrika südlich der Sahara, mit Informationen und Angeboten rund um die Themen HIV, Aids und Prävention zu erreichen.

Hier geht's zum aktuellen Bericht von UNAIDS

(Quelle Infografik: Stiftung Weltbevölkerung, Hannover)

 

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