Angesichts der weltweiten Nahrungsmittelkrise und der explodierenden Preise, die besonders die Menschen im Süden trafen, hatten wir im vergangenen Jahr unseren Aids-Waisen-Projekten – dank Ihrer Großzügigkeit - zusätzliche € 30.000,00 zur Verfügung gestellt. Damit sollte insbesondere die Schulspeisung der Waisen gesichert werden. Sie ist häufig die einzige warme Mahlzeit, die die Kinder am Tag erhalten.
Es gab eine Bedingung
Verbunden mit dieser einmaligen Sonderförderung war die Bedingung, intensiv nach neuen Möglichkeiten zu suchen, die finanzielle Eigenständigkeit der Projektpartner und die langfristige Sicherung der Lebensmittelversorgung der Kinder zu verbessern. Und unsere Partner waren nicht untätig. Davon konnten sich Jette Roos und Sofia Vassiou beim Besuch unserer Aids-Waisen-Projekte in Uganda in diesem Jahr überzeugen.
Erträge gesteigert
Am meisten beeindruckt waren sie von den Anstrengungen des Grail-Zentrums in Mushanga. Dort hat man neben dem Aufbau einer Schweinezucht auch eine Biogasanlage gebaut. Unter sachkundiger Anleitung von Fachleuten wurden neue Felder angelegt und mit verbesserten naturnahen Anbaumethoden konnten die Erträge deutlich gesteigert werden. So wurde aus einer kurzfristigen Nothilfe ein nachhaltig wirkendes Projekt! Allen, die dazu beigetragen haben, ein herzliches Dankeschön!
Henriette Roos (aus: Mbogi November 2009)
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