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Die Blau-Weißen sind gefürchtet

Zu Besuch beim Fußballprojekt der Aktion in Togo

Als die Mannschaft des Fußballprojektes von 2 AD auflief, kannte die Begeisterung unseres Geschäftsführer Reinhard Micheel keine Grenzen mehr. Denn es wurde nicht nur guter Fußball gespielt, die jungen togolesischen Kicker liefen zudem noch in den Originaltrikots der Traditionself seines Heimatvereins, des VfL Bochum auf. Spendiert hatte die Trikots die Stadtwerke Bochum, um damit ein Fußballprojekt der Aktion Canchanabury für Aids-Waisen und Straßenkinder in Lomé zu fördern.


Seit der letzten Weltmeisterschaft unterstützt die Aktion neben dem Fußballprojekt in Togo auch ähnliche Projekte im Sudan, in Kenia und Uganda. Mit den Möglichkeiten des Fußballs will man Kindern und Jugendlichen helfen, die unter den Auswirkungen von Krankheiten, Kriegen oder ethnischen Konflikten aufwachsen müssen. Fußball macht Mut und schafft Perspektiven. Sie sollen so lernen und erfahren, was es heißt, zusammen etwas zu erreichen, Teamgeist zu entwickeln, sich auf andere verlassen zu können und Lebensfreude zurück zu gewinnen.

Komplett ausgewechselt

Bei einem Besuch in Togo konnte sich Micheel jetzt selbst von der Begeisterungsfähigkeit und dem Können der jungen Kicker überzeugen. Das blau-weiße Team des Projektes gewann - natürlich - das Spiel mit 3:0! Das Resultat wäre wahrscheinlich noch viel höher ausgefallen, doch zur Halbzeit wurde die Mannschaft einmal komplett ausgewechselt. Auch die zweite Mannschaft wollte dem Gast aus Deutschland zeigen, was sie drauf hat.

Geheimnis des Erfolges

Enttäuscht waren nur die jüngeren Spieler. Sie kamen nicht zum Einsatz, weil ihnen die Trikots einfach viel zu groß waren. Ein Geheimnis hat der Trainer nach dem Spiel verraten. Seitdem seine Jungs in den blau-weißen Trikots auflaufen, hat das Team des Projektes nicht mehr verloren. Reinhard Micheel überlegte ernsthaft, die Trikots wieder mit nach Bochum zu nehmen!

(aus "mbogi" Juni 2009)

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