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Unmittelbar und praktisch

Aktion unterstützt Leprainvaliden in Sambia

Es war das zweite große Lepra-Projekt der Aktion und seines Gründers Hans Reinhardt: Der Bau des Leprazentrums Lukupa in Sambia. Anlässlich der Eröffnung im Jahr 1977 verglich Dr. Kenneth Kaunda, der berühmte erste Staatspräsident Sambias, Hans mit dem barmherzigen Samariter des Neuen Testaments. Wie dieser gehe er nicht am Leid seiner Mitmenschen vorbei, sondern helfe ihnen unmittelbar und ganz praktisch.


Das Zentrum in Lukupa existiert schon seit einigen Jahren nicht mehr. Es wurde zu einem Referenzkrankenhaus für die gesamte Region umgebaut, da die Notwendigkeit eines eigenen Leprahospitals nicht mehr gegeben war. Doch was ist aus den ehemaligen Lepra-Patienten geworden?

Von Lepra gezeichnet

Die meisten wurden geheilt und sind in ihre Dörfer zurückgekehrt. Doch viele von ihnen sind durch die Krankheit verstümmelt und behindert. Sie sind auf dauerhafte Pflege bzw. Unterstützung angewiesen. Einige dieser so genannten Leprainvaliden leben jetzt mit ihren Familien in Kasama und Malole.

Salz, Seife, Kerosin

Um sie kümmern sich Pfarrer Rudolph Pikiti und seine Helfer aus der Kirchengemeinde St. John in Kasama. Mit finanzieller Unterstützung der Aktion versorgen sie die Invaliden je nach Bedarf mit so wichtigen Alltagsdingen wie Salz, Seife, Petroleum für Lampen, Streichhölzer, Decken und vieles andere mehr. Auch wird in einigen Fällen Schulgeld für Enkel gezahlt, deren Eltern verstorben sind. Hilfe ganz im Sinne Hans Reinhardts: unmittelbar und ganz praktisch! 

(aus: Mbogi November 2008)

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