Das Zentrum in Lukupa existiert schon seit einigen Jahren nicht mehr. Es wurde zu einem Referenzkrankenhaus für die gesamte Region umgebaut, da die Notwendigkeit eines eigenen Leprahospitals nicht mehr gegeben war. Doch was ist aus den ehemaligen Lepra-Patienten geworden?
Von Lepra gezeichnet
Die meisten wurden geheilt und sind in ihre Dörfer zurückgekehrt. Doch viele von ihnen sind durch die Krankheit verstümmelt und behindert. Sie sind auf dauerhafte Pflege bzw. Unterstützung angewiesen. Einige dieser so genannten Leprainvaliden leben jetzt mit ihren Familien in Kasama und Malole.
Salz, Seife, Kerosin
Um sie kümmern sich Pfarrer Rudolph Pikiti und seine Helfer aus der Kirchengemeinde St. John in Kasama. Mit finanzieller Unterstützung der Aktion versorgen sie die Invaliden je nach Bedarf mit so wichtigen Alltagsdingen wie Salz, Seife, Petroleum für Lampen, Streichhölzer, Decken und vieles andere mehr. Auch wird in einigen Fällen Schulgeld für Enkel gezahlt, deren Eltern verstorben sind. Hilfe ganz im Sinne Hans Reinhardts: unmittelbar und ganz praktisch!
(aus: Mbogi November 2008)
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