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Kongo

Education à la Paix par le Sport

Sportprojekt zur Friedenserziehung und AIDS-Prävention

In der aktuellen kongolesischen Gesellschaft sind die Auswirkungen des Krieges an jeder Ecke deutlich erkennbar. Besonders viele Kinder und Jugendliche sind durch den Krieg und die noch immer allgegenwärtige Gewalt sowie auch den Verlust ihrer Eltern durch HIV/AIDS stark traumatisiert. Es ist deshalb gut und wichtig, nach Möglichkeiten und Wegen zu suchen, diesen Kindern und Jugendlichen zu helfen, sie in ihrer Entwicklung zu fördern und zu einem friedlichen Miteinander zu erziehen.


Die Pfarrgemeinde in Burhiba bei Bukavu hat sich dazu etwas einfallen lassen, um die Sportbegeisterung der Jugendlichen für Aktivitäten zur Friedenserziehung und AIDS-Prävention zu nutzen und die Jugendlichen selbst aktiv daran zu beteiligen.


Projektkurzname:        Bukavu / Dem. Rep. Kongo

Projektnummer:           AC 5516

Geographische Lage:   Das Projekt arbeitet in Buhira in der Diözese Bukavu im Osten des Landes.

Projektpartner:           Pfarrei "Sainte Thérèse" Burhiba
                                     P. Freddy Mwamba (lokaler Projektleiter)
                                     Bukavu / Dem. Rep. Kongo

Projektbeschreibung:
"Wir glauben, dass der Sport, zum Beispiel der Fußball, durch seinen gemeinschaftlichen Charakter, das Aufblühen eines Geistes der Zusammenarbeit und der Einigkeit fördert, was uns dabei helfen kann, ein großes Friedensbewusstsein, sowie Bildung für unsere Jugendlichen zu schaffen", so Freddy Mwamba, Verantwortlicher vor Ort.

Fußball hat einen sehr hohen Stellenwert unter den Jugendlichen. Deshalb wollen Freddy Mwamba und sein Team die Zeit der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika nutzen, um mit - von den Jugendlichen - selbstorganisierten Fußballturnieren, den Jugendlichen die Werte des Friedens durch den Sport näher zu bringen und gleichzeitig gezielte HIV/AIDS-Prävention zu betreiben. Ziele des Projektes:

  • Den Jugendlichen beibringen, die eigene Wut zu kontrollieren
  • Den Jugendlichen beibringen, ihre Meinungsverschiedenheiten auf ruhige und vernünftige Weise beizulegen
  • Die Jugend zu einem Leben in Zusammenhalt und gegenseitigem Respekt ermuntern
  • Die Jugendlichen sollen sich kennen und in ihrer Verschiedenheit akzeptieren lernen
  • Die Jugendlichen über die Gefahren von HIV/AIDS aufklären und Wege Aufzeigen, wie man sich davor schützen kann


Freddy Mwamba und sein Team wollen die ganze Jugend der Gemeinde "Sainte Thérèse" an der Organisation der geplanten Veranstaltungen beteiligen und damit möglichst viele Kinder und Jugendliche auch aus anderen Bereichen mit einbeziehen.

Besonders von einer Sache verspricht sich das Projekt besonders viele Jugendliche zu erreichen. Denn während der Zeit der Fußballweltmeisterschaft will man versuchen, die Spiele der WM in Südafrika über einen Videoprojektor auf eine riesige Leinwand zu übertragen. So erhält eine große Gruppe Jugendlicher, die bei den Aktivitäten mithilft (ca. 350 Personen) Gelegenheit, die WM auf ihrem Kontinent hautnah mitzuerleben.

Vor, während und nach jedem Spiel soll mit eingeblendeten Videospots, Theateraufführungen und kurzen Statements den Kindern und Jugendlichen die Notwendigkeit eines friedlichen Miteinanders für die Entwicklung ihres Landes sowie Informationen zum Thema HIV/AIDS vermittelt werden.


Konkrete Zusammenarbeit mit dem Projekt:

Aktuelle Förderung:
               - Beteiligung an den Kosten für die Anschaffung von Fußbällen,
                                                 Trikots, Stutzen und Fußballschuhen
                                                 - Anschaffung eines Video-Beamers für die AIDS
                                                 - Prävention und das Public-Viewing

Finanzierung:                          2.506,50 EUR (in 2010)

In Kontakt seit:                       2009

Kooperationspartner:            - Diözese Bukavu / D.R. Congo