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Senegal

Action Sociale et Médicale au Sénégal

Sozial-medizinisches Programm für benachteiligte Frauen und deren Kinder

Die ASM, eine gemeinnützige Nichtregierungsorganisation kümmert sie sich u.a. um die so genannten "Femmes Pileuses de Mil" und deren Kinder. Bei dieser Gruppe handelt es sich um Frauen, die hauptsächlich aus den Dörfern des Sine-Saloun-Gebietes für einen Großteil des Jahres nach Dakar kommen. Dort hoffen sie Geld zu verdienen, weil es in ihren Dörfern kaum Einnahmequellen gibt. In der Hauptstadt ziehen sie von Haus zu Haus und bieten ihre Dienste als Stampferinnen für eines der Hauptnahrungsmittel, die Hirse, an. Zusätzlich kümmert sich die ASM auch um die Frauen, die als Lohnwäscherinnen ihr Geld verdienen


In einem ersten Schritt hatte Dr. Sibomana und sein Team, das medizinisches und soziales Fachpersonal umfasst, bereits 1998 Kontakt zu diesen Frauen aufgenommen. In der Zwischenzeit steht das Team mit etwa 11.000 Frauen und deren Kindern in Verbindung. Ziel des Projekts ist, die Selbständigkeit der Frauen zu fördern, ihre Lebensumstände zu ändern und die Gesundheitslage zu verbessern.


Projektkurzname:        ASM Dakar / Senegal

Projektnummer:           AC 5686

Geographische Lage:
Das Projekt der "Action Sociale et Medicale au Sénégal" (ASM) arbeitet in den verschiedenen Stadtteilen der Hauptstadt Dakar mit sozialen Brennpunkten.

Projektpartner:           Action Sociale et Médicale au Sénégal (ASM)
                                     Dr. Jean Sibomana
                                     Dakar / SENEGAL

Projektbeschreibung:
Im sozialen Bereich stärkt die ASM die Selbstorganisation der Frauen. Hier finden z.B. Alphabetisierungskurse statt, außerdem wird an einer besseren Schulausbildung für die Kinder gearbeitet. In Sitzungen werden die Frauen ermutigt, ihre Situation zu analysieren, indem sie über ihre Probleme sprechen und selbst Lösungsmöglichkeiten zur Verbesserung ihrer Lebensumstände ausarbeiten.

"Hilfe zur Selbsthilfe" wird durch die Vergabe von Kleinkrediten angeregt, so dass die Frauen kleine Projekte realisieren können, die ihnen helfen, ihr Einkommen aufzubessern. Darüberhinaus fördert das Projekt die Ausbildung von Frauen aus der Gruppe, die als Betreuerinnen andere Frauen beraten können. Zusätzlich zu den Aktivitäten im sozialen Bereich soll natürlich auch die Gesundheitsversorgung verbessert werden.

Im letzten Jahr bot Dr. Sibomana u.a. auch wieder Kurse in Gesundheitserziehung an. Neben Aufklärungskampagnen finden regelmäßig Sprechstunden in den Wohnvierteln der Frauen statt. Dr. Sibomana hat in seiner Praxis zwei Räume hergerichtet, um im Bedarfsfall auch bis zu vier Frauen stationär behandeln zu können.


Konkrete Zusammenarbeit mit dem Projekt

Aktuelle Förderung:          - Kauf von Medikamenten und medizinischem Verbrauchsmaterialien
                                            - Finanzierung eines Kreditfonds
                                            - Lohnkosten für medizinisches Personal und Sozialarbeiter

Finanzierung:                     22.500,00 EUR (2009-2011)

In Kontakt seit:                  1999

Mit Dr. Sibomana hat die Aktion Canchanabury erstmals 1994 in einem Flüchtlingslager in Goma/Kongo (Zaire) kooperiert. Später, nach Auflösung des Flüchtlingslagers, konnte die erfolgreiche Zusammenarbeit in einem Projekt in Nairobi/Kenia fortgesetzt werden. Seit 1999 unterstützt die Aktion das Projekt von Dr. Sibomana und seinem Team in Dakar/Senegal.

Kooperationspartner:       - ENDA / Dakar