Aids-Waisen brauchen Schutzengel

AIDS - Alptraum Afrikas
Von den weltweit über 33 Millionen HIV-Infizierten leben ca. 22,5 Millionen in den Ländern Afrikas südlich der Sahara. Man geht davon aus, dass in dieser Region jeder zwanzigste Erwachsene mit HI-Virus infiziert ist. Seit dem Ausbruch der Epidemie haben ca. 15 Millionen Kinder ihre Eltern verloren.
Ende der Kindheit
Viele Kinder sind durch den Verlust der Eltern traumatisiert. Ohne den Schutz und die Geborgenheit der Familie stehen sie ganz alleine da - mit all ihrer Trauer und Einsamkeit. Sie tragen plötzlich die volle Verantwortung für sich und oft auch für ihre jüngeren Geschwister. Um sich durchzubringen, müssen sie jede Art von Arbeit annehmen. Für die Schule fehlen Zeit und Geld. Ein Teil der Kinder ist auch selbst schon HIV-infiziert. Weitere Verarmung und soziale Ausgrenzung sind die Folge. Für die AIDS-Waisen ist die Kindheit vorbei!
Das Lachen zurückgeben
Diesen Kindern wieder Lebensmut und Perspektiven zu geben, hat sich die Aktion Canchanabury zum Ziel gesetzt. Bereits seit vielenen Jahren unterstützen wir Projekte in Uganda und Burundi zur sozialen, schulischen und medizinischen Betreuung von AIDS-Waisen. Die Aktion bezahlt das Schulgeld, übernimmt die Kosten für Schulmaterial, Schuluniform und medizinische Behandlung sowie notwendige Unterstützungszahlungen an Pflegefamilien. Wir wollen noch mehr AIDS-Waisen diese Chance geben. Deshalb suchen wir Paten, die durch ihren finanziellen Beitrag einem Kind wieder Lebensfreude und Zuversicht schenken.
Für Fragen oder mehr Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Rufen Sie an oder schreiben Sie uns eine Email!
Unser Prospekt - Aids-Waisen brauchen Schutzengel (PDF) | |
lastschrift_aidspatenschaft.pdf Formular für eine Patenschaft (PDF) |

Ein neues Zuhause finden
Die Kinder sind oft sehr ängstlich und verschüchtert. In ihren Gesichtern kann man ablesen, was sie in ihrem Leben schon alles an Not, Leid und Verlust erleben mussten. Wir versuchen die Kinder wieder zu stabilisieren, in dem wir sie möglichst in ihrer vertrauten Umgebung in Familien unterbringen und ihnen mit dem Schulbesuch eine Perspektive geben.“
Cotty Burkiwa vom Kitovu-Grail-Centre in Masaka/Uganda, die sich mit ihren Mitschwestern um AIDS-Waisen in sechs Gemeinden rund um Masaka kümmert.

Wieder etwas Wert sein
Die Möglichkeit eine Schule zu besuchen, gibt den Kindern von denen einige das siebte Schuljahr nicht erleben werden ihr Selbstwertgefühl zurück. Viele haben es aufgrund des bisher erlebten verloren. Es zeigt ihnen, dass auch sie etwas Wert sind und nicht nur anderen zur Last fallen. Das allein rechtfertigt den Schulbesuch.“
Schwester Resty Ndagano von der „Counselling and Home Care Section“ am Rubaga-Hospital. Sie und ihr Team betreuen über 800 AIDS-Waisen rund um die ugandische Hauptstadt Kampala.

Wissen schützt
Medizinische und schulische Betreuung sind wichtig! Genauso wichtig ist es die Kinder und Jugendlichen über die Ursachen und folgen von HIV/AIDS aufzuklären. Sie sollen wissen, warum ihre Eltern und Verwandten gestorben sind. Denn Unwissenheit ist die größte Verbündete der Seuche.“
Spès Nihangaza von "La famille pour vaincre le sida“ (FVS)" in Bujumbura. FVSbietet verschiedene Programme und Maßnahmen für AIDS-Waisen in Hauptstadt Burundis an.