Am Donnerstag hat die Aktion Canchanabury erneut einen Container mit Hilfsgütern für Togo beladen. Neben vielen Kisten mit chirurgischen Instrumenten für Hospitäler im Norden des westafrikanischen Landes ist der Großteil der Hilfsgüter wieder für die beiden Leprazentren Akata und Koloware bestimmt. Dort leben Leprapatienten, die zwar geheilt, aber durch die Krankheit so stark verstümmelt und behindert sind, dass sie dauerhaft auf Pflege und Behandlung angewiesen sind.
Um diese so genannten Leprainvaliden kümmert sich die Bochumer Aktion seit vielen Jahren. Gemeinsam mit ihrem togoischen Partner, der lokalen Hilfsorganisation „Amitié et Action pour le Développement“, betreut sie diese Kranken in den beiden großen Leprazentren des Landes. Daneben engagieren sich beide Partner sehr erfolgreich im Rahmen landesweiter Kampagnen zur Lepra- und HIV/Aids-Prävention.
Der Inhalt des Containers – es ist bereits der 27. für die beiden Leprazentren in Togo - bedeutet neben der finanziellen Unterstützung eine ganz praktische Hilfe für die Kranken, enthält er doch dringend benötigte Betten, Decken, Rollstühle, Gehhilfen sowie Verbandsmaterial und andere medizinische Verbrauchsartikel. Neben vielen Einzelspenden von Bochumer Bürgern und Firmen, haben auch wieder Kliniken und die Bundeswehr Material zur Verfügung gestellt.
Mit im Container sind auch wieder Fußballtrikots, Fußballschuhe und Lederbälle. Sie sind für ein Fußballprojekt in der Hauptstadt Lomé bestimmt. Die Aktion hatte es bereits anlässlich der Fußballweltmeisterschaft 2006 für Straßenkinder und Aids-Waisen in der Hauptstadt Lomé ins Leben gerufen. Seitdem läuft es mit großem Erfolg in verschiedenen Problemstadtteilen Lomés.






