Seit jeher erfreut sich bekanntlich das Lernen von Vokabel bei Schülerinnen und Schülern nicht besonders großer Beliebtheit. Das war auch an der Bochumer Graf-Engelbert-Schule nicht anders, bis … ja, bis man dort die Idee der Vokabel-Olympiade hatte.
Bereits zum vierten Mal wurde jetzt für die 5. und 6. Klassen die Vokabel-Olympiade veranstaltet, um die Mädchen und Jungen zu animieren, Vokabeln in Englisch, Französisch und Latein zu wiederholen. Und fast 240 Schülerinnen und Schüler waren mit Begeisterung bei der Sache. Denn neben der Aussicht auf bessere Noten, gab es auch etwas zu gewinnen.
Wer die meisten der 2.400 zu lernenden Vokabeln gewusst hat, von denen ca. 300 bei der Vokabel-Olympiade abgefragt worden waren, gab Schulleiter Dirk Gellisch mit lautstarker Unterstützung und unter Gejohle aller Schüler/innen der 5. und 6. Klassen bei der Siegerehrung am letzten Freitag bekannt. Gold ging dabei an Schüler die sage und schreibe 98 von 100 Punkten geschafft hatten.
Zu den Gewinnern der Vokabel-Olympiade gehören aber auch Kinder und Jugendliche in Uganda und auf den Philippinen. Denn die Graf-Engelbert-Schüler/innen haben ihre Vokabelkenntnisse mit einem guten Zweck verbunden. Abhängig von der Anzahl der Vokabeln, die sie bei der Olympiade gewusst haben, haben Eltern, Tanten, Onkel usw. möglichst tief in die Tasche gegriffen und über 5.000 € für zwei ausgesuchte Projekte spenden.
Und die Jungen und Mädchen wissen genau, wofür das Geld sein soll! Sie haben sich im Rahmen des Unterrichtes ausführlich über die Arbeit der Aids-Waisen-Projekte der Bochumer Aktion Canchanabury in Kampala und des „Friendship Home“ in den Slums von Manila informieren lassen.






